Ich träume mich satt
an Geschichten
und Geheimnissen ...
Den Orten, die ich besuche
gebe ich neue Namen
nach den Wundern,
die sie mir offenbaren.
Nichts bleibt, wie es ist.
Es wandelt sich und mich.
Rose Ausländer
Ich träume mich satt
an Geschichten
und Geheimnissen ...
Den Orten, die ich besuche
gebe ich neue Namen
nach den Wundern,
die sie mir offenbaren.
Nichts bleibt, wie es ist.
Es wandelt sich und mich.
Rose Ausländer
Die Tage sind bereits merklich kürzer. Ich bin traurig, dass sich meine Garten- und die Draußenzeit reduziert. Die Tage und das Wetter sind regendurchtränkt und die ersten Gänse sammeln sich für ihren Flug in ferne Länder. Aber es gibt auch herrliche Sonnenstunden, Altweibersommertage vom Feinsten.
Die Zeit erinnert daran, dass innere und äußere Abhängigkeiten aufgegeben werden wollen, so wie die Blätter an den Bäumen. Beides hat seine Zeit. Das Festhalten und das Abgeben. Was möchte noch oder weiter gehalten werden, was darf gehen? Was trägt mich weiter und was ist Ballast, der mich hindert gute Alternativen zu finden und Prioritäten in meinem Leben zu setzen.
Mein Wunsch: Zärtlichkeit kultivieren und Lust und Freiheit – den Weg zu bewusstem Leben und Fühlen ebnen.
Einfach ich selbst sein.
Disziplin? Nicht heute.
Selbstdurchsetzung als Alternative zur Selbstverleugnung.
Selbstentfaltung.
Energie.
Ausdruck im kreativen Sein.
Wie bekomme ich, was ich will.
Wie werde ich die, die ich bin.
Wie kann ich meine Gefühle und Bedürfnisse besser
wahrnehmen?
Der
Autor und Psychotherapeut Jorge Bucay meint, dass es kein kein Rezept, für ein glückliches Leben gäbe.
Er hält jedoch die Antworten auf drei Fragen für wichtig, um
ein erfülltes Leben zu führen:
Wer
bin ich?
Wohin
gehe ich?
Und
mit wem?
Die kommenden Herbsttage laden uns ein, uns in die Zeit der
Ruhe aufzumachen. Wie in der Natur beginnt eine langsame Zeit des Rückzugs - in unser
inneres Haus. Diese Herbsttage sind besonders schön (in unserem Land) und wir
sind eingeladen, mit allen Fasern das goldene Licht und die wundervollen Farben
zu erleben.
Es ist eine Übergangszeit, die Zeit um Mabon, die Zeit der Herbst-Tag-und Nachtgleiche. In den vergangenen Wochen haben wir gut für uns gesorgt. Sonnentage haben uns Kraft geschenkt, eine Zeit der Balance, um Ruhe und Kraft zu tanken, um in den kommenden Wintermonaten von unseren Vorräten mit Freude zu speisen. Mit gesunder Bewegung im Freien, so es uns möglich war und gutem, gesunden Essen haben wir unseren Körper und unsere Seele gestärkt.
Bevor wir uns auf die Reise in die dunkleren Monate, und damit mehr in unser Inneres machen, dürfen wir noch einmal genießen. Dankbar sein, für die Gaben des Jahres. Aber auch für die Abschiede und das was weniger schön war im Leben. Die Zeit der Dankbarkeit und des stiller werden, erlaubt uns aufzuatmen, inne zu halten und dem Vergangenen nachzuspüren.
Virginia Woolf schrieb:
Autumn is my season, dear.
It is after all the season of the soul.