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Januar 31, 2017

Wo ist er geblieben

der Januar? So sehr der erste Monat des neuen Jahres herbei gesehnt wurde, so schnell ist er auch Vergangenheit. Wieder habe ich das Empfinden, dass die Zeit viel zu schnell vergeht. Halte Rückschau und frage mich, ob ich auch nichts vergessen habe, in diesem Monat ...


Mein erstes Bild im neuen Jahr, erinnert mit den gefalteten Händen noch sehr an einen Engel. Ja, der Dezember schwingt da noch mit.


Winterlich und noch sehr wirr ist mein Pavillon. Er wird dieses Jahr im Fokus des 12tel Blicks stehen. Der 12tel Blick, ein Fotoprojekt von Tabea Heinicker, lädt ein, jeden Monat einen besonderen Blick festzuhalten. Mein Blick will dieses Jahr das Werden und Vergehen im Garten festhalten. Ein Widerspruch in sich, ja ...


Ein weiteres feines Projekt, ist frau roesis 5minutencollage. Ich bin sehr spät, mit meinem Beitrag "schwarz-weiss", und gelobe Besserung.

Besserung erwarte ich mir im Februar vom derzeitigen Wetter. Winterzauber wäre schön, von dem träumen wir gerade hier. Schmuddelwetter haben wir, Erkältungswetter und die heiß ersehnte Stunde mehr am Tag  ist leider noch zu oft dunkel und trübselig. 
Zum Thema Januar fiel mir ein Gedicht von Franz Kafka in die Hände:

Sechzehnter Januar

Sechzehnter Januar. Es war in der letzten

Woche wie ein Zusammenbruch. Unmöglichkeit
zu schlafen, Unmöglichkeit zu wachen
Unmöglichkeit das Leben genauer die
Aufeinanderfolge des Lebens zu ertragen.
Die Uhren stimmen nicht überein.
Die Innere jagt in einer teuflischen oder
dämonischen, oder jedenfalls unmenschlichen
Art. Die Äussere geht stockend ihren
gewöhnlichen Gang. Was kann andres
geschehn als daß sich die zwei
verschiedenen Welten trennen und sie trennen
sich, oder reißen zu mindestens in einer
fürchterlichen Art. Die Einsamkeit die mir
zum größten Teil seit je
heraufgezwungen war zum Teil von mir gesucht
wurde, (doch was war auch dies andere als Zwang)
wird jetzt ganz unzweideutig und geht auf das
Äusserste wohin führt sie? Sie kann
dies scheint am zwingendsten zum Irrsinn führen.
Darüber kann nichts weiter ausgesagt werden.
Die Jagd geht durch mich und zerreißt mich.
Oder aber ich kann - sei es auch nur zum einzigsten
Teil mich aufrecht erhalten, lasse mich also von der Jagd
tragen. Wohin komme ich dann? Jagd ist ja nur ein
Bild - man kann auch sagen: Ansturm gegen die
letzte, irdische Grenze.



* * * * *



Hatschi, ihr Lieben. Macht es gut!









Oktober 10, 2016

Mein Herbstmädchen

ist fast fertig. Die Strümpfe fehlen noch und vielleicht noch geflochtene Zöpfe ... und eine Tasche ... und ...


Sie entstand für die Puppenmitmachereibei von Naturkinder (das vierte Treffen) und Mariengold (hier). Ich hatte mir vorgenommen, eine Puppe nach Pippis Vorbild zu fertigen. Darüber habe ich hier geschrieben.


Hmm, es ist eine Sache, eine Puppe zum Leben zu erwecken, und es ist eine andere Sache, einen bereits bestehenden Charakter nachzuempfinden. Ich hatte dieses Bild im Kopf, aus meiner Kindheit und es war Inger Nilsson. Schon bei der Augenfarbe spürte ich, dies ist nicht meine Pippi. Die "Inger-Pippi" hat blaue Augen, mir stand der Sinn  nach grünen Augen, und doch habe mich für blaue entschieden. Und irgendwie stimmt es nicht. 


Pipis Zöpfe sind geflochten, mir gefallen heute offene Zöpfe besser.  So wie mir Pipi heute der Rolle ein weg zu angepaßt scheint. Es ist schwierig, dafür die passenden Worte zu finden. 


Pipis Farben, die die Farben des Herbstes sind, tauchen auch auf meiner Leinwand auf. Auch das Bild ist noch unfertig, ohne das ich sagen könnte, was noch kommen wird. Ich vermute, es mangelt noch an  dunklen Farben, die der Jahreszeit Tiefe geben.


Es sind stille Herbsttage, und ich habe im Internet ein Gedicht gefunden, das Fra Giovanni Giocondo im Jahre 1513, zum Weihnachtsfest an Gräfin Allagia geschrieben hat. Ich möchte es hier teilen: 

* * * * *

„Ich grüße Dich als Freund, und tief ist meine Liebe für Dich. Nichts kann ich Dir geben, das Du nicht schon hättest. Du aber kannst vieles, sehr vieles nehmen, was ich nicht geben kann. Es gibt für uns erst einen Himmel, wenn unser Herz im Hier und Jetzt zur Ruhe kommt. Nimm also den Himmel! Es gibt keinen künftigen Frieden, der nicht schon jetzt in diesem Augenblick verborgen läge. Nimm also den Frieden!

Die Schwermut der Welt ist nur ein Schatten. Dahinter, und doch zum Greifen nahe, liegt Freude. Mitten in der Finsternis strahlen Glanz und Herrlichkeit, wenn wir nur sehen können. Und um zu sehen, müssen wir nur schauen. Ich beschwöre Dich also, mach‘ Deine Augen auf!

Das Leben schenkt so großzügig. Wir aber urteilen nach der äußeren Hülle der Gaben und verwerfen es als hässlich, schwer oder hart. Schaue unter die Hülle und Du wirst eine lebendige Pracht finden, von Liebe gewoben in Weisheit und mit Kraft. Nimm‘ dieses Geschenk dankbar in Empfang und Du wirst die Hand des Engels fühlen, die es Dir bringt. Alles, was wir Heimsuchung, Leid oder Verpflichtung nennen, kommt, glaube mir, aus des Engels Hand; es ist Geschenk und Wunder einer überschattenden Gegenwart.

So auch Deine Freuden. Sei nicht zufrieden mit ihnen als bloße Freuden; auch sie verbergen göttlichere Gaben. Das Leben ist so voller Sinn und Bedeutung, so voll verschleierter Schönheit, dass Du entdecken wirst: Die Welt verhüllt nur Deinen Himmel. Habe also Mut, ihn zu beanspruchen! Darauf allein kommt es an. Aber Mut hast Du ja, und die Gewissheit, dass wir gemeinsam als Pilger auf dem Weg sind durch fremdes Land heimwärts.

Und so grüße ich Dich denn zu dieser Jahreszeit, nicht wie die Welt Grüße sendet, sondern mit tiefer Ehrfurcht und bete, dass für Dich „der Tag anbrechen möge und die Schatten weichen“, jetzt und für immer.“

* * * * *

Und so grüße ich Euch!









August 05, 2014

Vor ein paar Tagen

hat Jenny von Jeannetteswelt.blogspot.de  ein Bild gezeigt, 
das mir sehr gefällt.
Es hat ein spannendes Format und ich probierte mich ein wenig daran.

Gemalt ist es mit Ölfarben, auf ein Holzbrett,
mit den Maßen 60 x 20 cm.
Es sollte eine "naive" Mädchenfigur werden. Doch es fehlt ihr an der gewünschten Leichtigkeit.

Ich stelle fest, dass ich dringend Körper, Arme, Hände, Beine Füße malen üben muß. Das Gleiche gilt für die Proportionen. Hmmm ...
 

Hat die eine oder andere von Euch vielleicht einen entsprechenden Sachbuchtipp für mich? Es wäre schön, wenn Ihr etwas empfehlen könntet. Solange schaue ich in meinen aktuellen Schmöker von Petra Oelker. Der Roman heißt "Das klare Sommerlicht des Nordens". Die Handlung spielt im Hamburg der 1900er Jahre und verspricht schöne Unterhaltung.


Ich wünsche auch Euch sommerlich leichte Unterhaltung. Habt es fein und seid herzlich gegrüßt!

Eure Erika 



Juli 23, 2014

Reif für die Insel.

Schon am Sonntag ... alles Blau.
Alles Meer.

Im Bild.

Auf den Tischen.

Überall Boote.



Schippern über angemalte Tischplatten.




 Zeichnen appetitliche Muster, 


die sich auf den Weg machen, zu Michaela


und ihrem fabelhaften Muster Mittwoch nach Müllerin Art.








Heute bin ich farblos. Bin nur müde vom Sommerhimmelblau und wünsche mir ein paar Herbstfarben. Grüntöne, Gelblinge und rote Beeren.  

Habt es fein! Und bunt!

Und seid herzlich gegrüßt von

Eurer Erika





Juli 08, 2014

Es bleibt maritim

und die Sehnsucht nach Meer hat mich fest im Griff.  

WIP

Bei Möwengeschrei und Wellenrauschen bin ich ganz bei mir 
- und auf Sylt.


Habe am PC eine Webcam vom Westerländer Strand geöffnet 
- träume mich einfach hin.
Wünsche mir, eine Meerjungfrau zu sein, um mal eben abzutauchen, 
 Kurs zu nehmen 
- auf Sylt. 

Denke an vergangene Strandspaziergänge, Bootsfahrten,  


  und will bald wieder dort sein.

Aquarell Sylt
* * *  * *

Ja, meine liebe Conny, Deine Sailboat Challenge trägt ganz entscheidend zu meiner derzeitigen Sehnsuchtsstimmung bei.

Schicke Euch allen meertrunkene Grüße und ein Stück Wanderlust.


Eure Erika   




Sailboat





Juli 03, 2014

Sommerblümchen

habe ich gestern für Susi gemalt.
 Für ihre herrliche Art Journal Journey (AJJ)
sind sie ein Mix aus Acryl- und Ölfarben auf Leinwand.


Das aktuelle Thema in diesem Juli ist Flowerpower.



Danach (zaghaft) fliegende Fische über dem Meer, auf Holz gemalt,
gemixt aus Öl- und Acrylfarben und Stoff.


Gemustert für das Sommer(ferien)thema bei Frau Müller und ihrem wunderbaren Mustermittwoch,


ergeben sie für mich die schönen Seiten des Sommers.
Das Meer, ein Boot, Fische und wieder an Land Sommerblumen.


Ich wünsche Euch allen die schönen Seiten des Sommers. 

 

Mit Sommerblümchen,
einem Boot,
und immer einer Handbreit Wasser unter dem Kiel.


Eure Erika 





März 21, 2014

Ein Gruß zum Wochenende

und zu Paint Party Friday, ist meine verträumte Rückenansicht.


Ich kämpfe mich gerade durch eine Schmerzphase, was dieses Bild gut wiederspiegelt.

A small salute to weekend and Paint Party Friday, with my dreamy back view. I just fight through a pain phase, this image well reflected.

 * * * * *
Heute Morgen war es trocken und so nutzte ich die Zeit, um den Garten zu begrüßen, ein wenig Ordnung schaffen, wo es nötig schien. Pflanzenfreunde wiederzusehen, Pläne für das neue Gartenjahr zu machen. Mittlerweile regnet es und ich habe nicht daran gedacht, Fotos zu machen. Also zeige ich eines meiner Ölbilder, das ich schon vor vielen Jahren gemalt habe.

This morning it was dry, so I took the time to greet the garden, create a little order, where it seemed necessary. Plants friends see again, make plans for the new gardening year. Meanwhile, it's raining and I did not think to take pictures. So I show one of my oil paintings, I painted many years ago.


Es ist nach einem tiefen Urlaubseindruck in der Sächsischen Schweiz, nahe Pirna gemacht. Die Berge dort sind in der Aussicht tatsächlich blau und voller Zauber. 

Ich wünsche Euch ein zauberhaftes Wochenende! Mit viel Sonne, Kreativität und allem, was man zum Glücklichsein braucht!

It is made after a deep impression Holidays in Saxon Switzerland, near Pirna. The mountains there are in prospect actually blue and full of magic. 

I wish you a magical weekend! Plenty of sunshine, creativity, and everything you need to Happiness!


Eure Erika 

PS: Please visit the Paint Party Friday Blog, to see more artists and her work!



     


Mai 17, 2013

Maitage - May Days


Es sind diese Tage im Mai, die so schön sind, dass ich nicht weiß,
 
was ich zuerst tun möchte. Zuerst das Bild zu Ende malen,
 
im Garten werkeln, mit Mauslein laufen, Gedichte lesen, in den
 
 Himmel  träumen oder oder doch lieber das Bild zu Ende malen ...
 
* * * * * 
 
There ate those days in May, which are so beautiful that I do not know
 
what I want to do first. First painting the Picture to an end, working in
 
the garden, running with Mauslein, read Poems, dreaming in the sky or
 
 maybe paint the Picture at the end ... or make a doll ...
 


Das Bild der Frau mit den roten Haaren ist noch nicht fertig geworden.
 
 Es ist ein Bild mit Ölfarben gemalt und bisher sind nur die Farben
 
 frühlingshaft. Mit Aquarellfarben ist das andere Bild gemalt,
 
das eine junge Frau zeigt, die an einem Felsen steht.
 
* * * * *
 
The Image of the womanwith the red hair is not yet finished.
 
It is a Picture painted with oil paints and so far only the colors
 
are springlike. The other Image shows a young woman
 
standing on a rock.



Zu beiden Bildern passt ein Zitat von Paula Modersohn-Becker:
 
 
Das Leben ist ein Wunder.
 
Es kommt über mich,
 
dass ich oftmals die Augen schließen muß.
 
* * * * *
 
Both paintings to fit as I find a quote from Paula Modersohn-Becker:
 
 
Life is a miracle.
 
It comes over me,
 
that I often have to close my eyes.
 
 
I link my blog post to the Paint Party Friday Blog and

sending many big warm hugs to Eva and Kristin!

I wish a happy Friday with Miracles and Beauty!


 
www.paintpartyfriday.blogspot.de

Bitte schaut Euch die wunderbaren Bilder auf dem

Paint Party Friday -Blog an.  Ein herrlicher Treffpunkt

für kreative Künstler und Künstlerinnen!

Habt eine wunderbare Zeit, in diesen wunderschönen

♥  Maitagen und seid wie immer herzlich gegrüßt  ♥

von


Eurer Erika