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März 17, 2017

An diesem Märzwochenende

werde ich mich an meinem Garten freuen ...




werde ich einen Kuchen backen ...




werde ich bewußt und ohne Ablenkung Musik hören ...




werde ich einen Hobby- und Kunsthandwerkermarkt besuchen ...




werde ich mit meiner Freundin Tee trinken ...




werde ich Frühlingsboten im Wald suchen ...



Werde ich mich einfach am März freuen !

* * * * *

Mit mir freut sich Rübe, eine Puppe nach Art der Waldorf Puppen. Sie wurde von mir genäht und ist in meinem DaWanda-Shop erhältlich.









* * * * *

Für Frau Roesis 5minutencollage" habe ich gesucht und gefunden: Gelb und Orange. Ein Dreamteam und eine Freude für wintermüde Augen :)





Ein Gedicht, Gedanken zum Vorfrühling, erfreut mich - 
und vielleicht euch?


Härte schwand. Auf einmal legt sich Schonung
an der Wiesen aufgedecktes Grau.
Kleine Wasser ändern die Betonung.
Zärtlichkeiten, ungenau,
greifen nach der Erde aus dem Raum.
Wege gehen weit uns Land und Zeigens.
Unvermutet siehst du seines Steigens
Ausdruck in dem leeren Baum.

R. M Rilke


Es ist die Zärtlichkeit, die diesen Monat adelt. Kleine Pflanzenköpfe, zarteste grüne Blätter und liebkosende Sonnenstrahlen, machen diesen Monat für mich besonders, machen den März so besonders.

Ich wünsche euch liebevolle Sonnenstrahlen, zarte Freude, die nur der Vorfrühling schenkt - und ein wunderschönes Wochenende!








August 21, 2016

Ein Element meiner Puppenliebe

ist es teilzunehmen an der Puppenmitmacherei, die von Mariengold und Naturkinder hier ins Leben gerufen worden ist.


Ich mag es, wenn der Tisch voller Sachen und Muster ist, die ich dafür brauche. Ich mag es, bei jeder Puppe ein Stückchen einer bereits fertigen Puppe mit einfließen zu lassen. Deshalb gibt es auch kein fertiges Schnittmuster. Jede Puppe wird anders, eben so, wie es zum jeweiligen Zeitpunkt richtig ist.


Sehr wichtig für mich: Meine Inspirationskiste, hier ein Tablett, die mich während der Herstellung einer Puppe begleitet. Stoffe, Inspirationen und Gedanken werden hier gesammelt und fließen in das Puppenmachen mit ein. Meistens steht sie bei der Nähmaschine, wird aber auch gerne mal 
durchs Haus getragen :)  


Faszinierend ist immer wieder, der gedankliche Prozeß, der einer Puppe begleitet. Es ist immer wieder ein Einstimmen auf die Zeit, bzw. den Augenblick. So kann ich im Sommer keine Winterpuppe gestalten und umgekehrt.  


Puppe Pippi wird ein Herbstmädchen.  Mit Hagebuttenrotem Haar 


 und roten Apfelbäckchen :)












Juli 24, 2016

Zum Sonntagmorgenfrühstück

mit Sonne auf der Terrasse hatte ich heute allerfeinste Gesellschaft.



 
 Eine Puppe inspiriert von Jess Brown und ihrem wunderschön gestaltetem Buch "The Making of a Rag Doll". Das Buch ist gestaltet mit herrlichen Fotos zum Thema Puppen nähen, Atelier und Schatzsuche/ Stoffe. Für Puppenliebhaberinnen und -näherinnen ist es eine tolle Inspiration.


Mit dem Gesicht habe ich experimentiert und einfache Linien gestickt. Es ist noch verbesserungswürdig und geübte Stickerinnen schlagen sicher ihre Hände über dem Kopf zusammen. Eine neue Technik, die mir viel Spaß gemacht hat.




Sommerzeit ist auch Sommerpostzeit (ich hatte darüber hier geschrieben)  und in der letzten Woche habe ich meine erste Post aus dem Kasten gefischt. 


Lucia´s Vogel passt heute so gut zur Puppe, zur Sonne und zur Morgenstimmung, macht mich froh. Ganz herzlichen Dank, liebe Lucia!!


Das Herz mit Adams und Evas Initialen rührt mich besonders. Es ist so menschlich, wie der Gedanke an das Paradies selbst. Was meint Ihr?


Mehr von Lucia und ihren Schreibtischwelten findet Ihr übrigens hier ! Mehr über die Sommerpost seht Ihr bei Tabea und Michaela hier.

* * * * *

Für Simona und ihre 13 GODDESSES IN 13 WEEKS CHALLENGE  hier
ist diese entstanden. 


Und weil ein Frühstück ohne Buch eigentlich keines ist, zeige ich hier noch einen Flohmarktfund. Ich liebe die Illustrationen der 60er Jahre, meiner Kinderzeit und möchte sie mit Euch teilen.




Die Hühner finde ich genial und der Löwe erinnert sehr an eines meiner Lieblingskinderbücher  "Der Löwe ist Los" von Max Kruse und den Illustrationen von Horst Lemke.


Die Illustrationen sind von Ulrik Schramm.


Mittlerweile ist es zu heiß in der Sonne und ich sitze gerne am Schreibtisch, wo es kühler ist. Der Sommer scheint endlich angekommen. Ich schicke Euch sommerliche Sonntagsgrüße aus dem Blauen Haus.

Eure Erika






März 14, 2016

Ein Frühlingsmädchen

sitzt seit gestern auf dem Tisch. Erin, ist wieder ein Karottenrotschopf nach der Art der Waldorfpuppen genäht und mit Schafwolle gefüllt. 


Das Kleidchen und die schicken Söckchen habe ich auf einem Hobbymarkt erstanden. Davon gibt es gerade einige, hier in der Gegend.


 Ich freue mich sehr, dass das Puppen- und Teddymachen immer mehr in meinem Umfeld Einzug hält. Zur Osterzeit wird für gewöhnlich Meister Lampe bevorzugt. Hasen und Eier in allen Spielarten sind zu sehen, aber auch immer öfter "Puppenverrrückte" Frauen.





So sah der Fototermin gestern am Nachmittag aus. Puppe und Kleider, Collagen für das Bilder-Pingpong und mitten drin die Maus. Sie kommt langsam in die Jahre. Sie ist 14 geworden, hört immer weniger und möchte doch immer dabei sein. Also darf sie auf dem Tisch sitzen, alles beschnuppern, aus dem Fenster schauen und bellen. Hundedinge eben :)


Das Bilder-Pingpong ist in diesem Monat bei Lucia und ihren Schreibtischwelten zu sehen. Das Impulsfoto zeigt die Künstlerin bei der Arbeit.


Hier habe ich ihr einen Begleiter * an die Seite gestellt, der ebenfalls in sein Tun vertieft ist. Ich könnte mir vorstellen, dass er ihr vorliest. Sie ein wenig mit leichtem, freundlichen Geplauder aus seiner Welt unterhält. Die tanzenden Fenster, aus dem Bilder-Pingpong Februar, scheinen ihn nicht zu stören. Er ist Kunst - und das scheint er zu wissen.





Die Botschaft der Fische

Bei der zweiten Collage * überbringen Fische eine Botschaft. Sie inspirieren, wollen Heiterkeit bringen, an die Leichtigkeit des Seins erinnern. Eine schöne Botschaft, jetzt im Frühling.






Habt eine schöne Frühlingszeit! Mit blühenden Narzissen und Haselsträuchern. 
Mit frohem Herzen und Licht.


Eure Erika











* Die Fotoausschnitte der Collagen sind aus dem Frühlingskatalog von Gudrun Sjöden.







Februar 27, 2016

Für das Bilder-Pingpong im Februar

hat Ghislana hier eine feine Fassade ausgewählt. Ich habe mich gefreut und hatte eigentlich eine Vorstellung davon, wie es werden könnte. Bunt sollte es werden, lebendiger dachte ich es mir. Wie sich heraus stellte, hatte ich die Rechnung ohne den Wirt, resp. das Haus gemacht. 

Impulsfoto von Ghislana
Während der Arbeit mit Farben, hatte ich das Gefühl, als ob das Haus sich dagegen wehren würde. Nicht bereit war, auf die Spuren der Zeit,  und seiner Seele zu verzichten.


Auf Aquarellpapier ausgedruckt, versuchte ich es mit Pastellkreiden und einer "Namensänderung". Und das Haus kam mir verkleidet vor. Geschminkt in Farben, die nicht seine waren. Und das Haus wußte es.


Es hüllte sich in Nebel, ließ nicht mit sich reden. Wir kämpften so sehr, dass das Papier dabei zu Schaden kam. Das passiert mir sehr selten. Bewog mich aber zum Einlenken. Es wollte seine alte Farbe zurück. Keine neuen Worte. Gerne ein wenig verpeilt sein, mit allen Schrullen und Macken, die ihm in seinem Alter zustehen. 


Wir sind noch nicht fertig miteinander. Das Haus und ich. Wir haben uns für das Skizzenbuch auf diese Version geeinigt. Und darauf, dass es auf einer Leinwand eine neue Version geben wird. Ich bin gespannt.

http://jahreszeitenbriefe.blogspot.de/search/label/Bilder-Pingpong


Ebenfalls ein wenig verpeilt erscheint mir die junge Dame, die hier aus dem Fenster sieht.  Sie scheint zu dem Haus oben zu gehören. Will mich aber weder anblicken, noch will sie das Rätsel lösen, an welchem Fenster sie steht. Es scheint aber zur Rückwand des Hauses zu gehören, da die Form eine andere ist.

* * * * * 



Ganz bodenständig und handfest ist "Edna" geworden. Zu ihren karottenroten Haaren habe ich einen langen Pullover und einen Rock gehäkelt. Sie ist ca. 40 cm groß, mit Schafwolle gefüllt und gesellt sich zu den anderen Puppen, an und mit denen ich lerne. Es fühlt sich immer noch gut an, Puppen zu bauen. Und ich überlege, ob ich Ende des Jahres so weit bin, einen kleinen Internetshop aufzubauen. 




* * * * *

Noch sind wir hier in einer Zeit des Übergangs. Der Winter ist ein wenig zu Gast - und die Weidenkätzchen verharren in ihrer Blüte, warten auf den Frühling. Es ist eine stille Zeit, in der das Gedicht von Karl Krolow auf fruchtbaren Boden fällt. Vielleicht mögt Ihr es auch ...


Der Augenblick des Fensters

Jemand schüttet Licht
aus dem Fenster.
Die Rosen der Luft 
blühen auf,
und in der Straße
heben die Kinder beim Spiel
die Augen.
Tauben naschen 
von seiner Süße.
Die Mädchen werden schön
und die Männer sanft
von diesem Licht.
Aber ehe es ihnen die anderen sagen,
ist das Fenster von jemandem
wieder geschlossen worden.


Mit diesen Gedanken verabschiede ich mich in den Sonntag. Ich wünsche Euch eine stille, eine gute Zeit. Mit Liebe und Licht. Mit Weidenkätzchen die an der Nase kitzeln, weil Ihr unbedingt daran schnuppern wolltet ...


Eure Erika