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Freitag, 15. Januar 2016

Dem Himmel so nah

Das neue Jahr startet turbulent. Termine, Erkrankungen, Probleme mit dem Auto und kranke Katze, lassen nur begrenzt Raum für Kreatives. Dazwischen und an den Abenden ist dieses Gesicht (Pastellkreiden) entstanden. 



Nachhaltigkeit. Ein Schlagwort und doch nimmt der Gedanke daran mehr und mehr Raum. Auch die Überlegung, ob es nachhaltige Gefühle gibt - oder alleine der Gedanke daran ein Sakrileg ist ...


Zwei Collagen sind entstanden. Wieder hat das Hinz & Kunzt Magazin die Bilder dazu gestiftet. Die Fotos des Eremiten berühren mich besonders. 


Wieviel braucht es zum glücklich sein? Ein Stuhl, ein Bett, eine Rolle Toilettenpapier. Ist es so einfach. Einfacher als ich denke.


 Glück, ein Spaziergang im verschneiten Wald, mit Mann und Hund. Mutter Natur als immerwährende Konstante zwischen Fragen und Zweifeln. Der Gedanke ist vertraut und schön.


Antwort finden auf Werner Anahata Krebbers  Blog Mystik aktuell:


Die Welt in uns finden

Immer wieder stoßen wir auf diesen Hinweis, daß man Gott werden, daß man, anstatt die Welt zu erkennen, die Welt selbst werden oder sein kann. Es ist die tiefste Umdeutung vielleicht der Christuslegende, vielleicht auch die tiefste Bedeutung dessen, was Jesus selbst gelehrt hat, wenn Meister Eckhart den Gott, der zugleich Menschenkind ist, zu uns sprechen läßt: “Ich bin euch Mensch gewesen, wenn ihr mir nicht Götter seid, so tut ihr mir Unrecht.” Sehen wir zu, wie wir Götter werden, wie wir die Welt in uns finden können.

Gustav Landauer ( 1870 – 1919)